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SV Atlas vs. SC Spelle-Venhaus

Die letzte Begegnung zwischen dem SVA und Spelle in Düsternort verlor Atlas, hier mit Raoul Cissé (vorne), durch ein spätes Gegentor mit 1:2. Foto: Rolf Tobis

SV Atlas Delmenhorst empfängt am Sonntag SC Spelle-Venhaus. Im letzten Duell siegte Spelle in Düsternort – gelingt Atlas jetzt die Revanche?

AIs Spitzenreiter empfängt der Fußball-Oberligist SV Atlas Delmenhorst am Sonntag um 15 Uhr im dritten Heimspiel der Saison den SC Spelle-Venhaus. Den Platz an der Sonne verteidigte das Team von Trainer Key Ribau am vorigen Sonntag mit einem Arbeitssieg bei Lupo Martini Wolfsburg, dem aktuell Vorletzten der Liga. In Unterzahl quälten sich die Blau-Gelben zum1:0-Auswärtssieg. Mann des Tages war in doppelter Hinsicht Dinand Gijse: Der niederländische Mittelfeldspieler erzielte in der 56. Minute das „goldene Tor“ und sorgte nur sechs Minuten später dafür, dass seine Teamkollegen den Erfolg ab da mit einem Mann weniger verteidigen mussten. Nach einem ungeschickten und zu harten Einsteigen sah er die gelb-rote Karte.

Spelles junger Trainer Henry Hupe. Foto: Spelle
Spelles junger Trainer Henry Hupe. Foto: Spelle

Beim Siegtor leitete Leonit Basha die Hereingabe von Ibrahim Termin auf Gijsen weiter. Dessen flacher Schuss sprang vom Pfosten ins Netz. Torwart Damian Schobert war es zu verdanken, dass das 1:0 auch beim Schlusspfiff noch Bestand hatte.

Das Testspiel am Dienstag bei dem jungen Perspektiv-Team des VfB Oldenburg gewann der SVA beim „Tag der offenen Tore“ mit 8:5. Dabei trafen die Delmenhorster auf zwei alte Bekannte: auf VfB-Trainer Dominik Schmidt, den Vorgänger von Key Ribau, und Florian Urbainski, langjähriger Torwart und Co-Trainer beim SVA. Bauer (3), Fagerström (2), Schallschmidt, Lameyer und Sanchez waren die Torschützen für die Blau-Gelben, bei denen vornehmlich Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz kamen.

SC Spelle-Venhaus ist ein Sportverein aus den Orten Spelle und Venhaus im Emsland. Der Verein wurde im Jahre 1946 gegründet. Die erste Fußballmannschaft der Männer spielte in der Saison 2023/24 in der viertklassigen Regionalliga Nord. In den 1980er Jahren erlebten die Fußballer des Vereins einen sportlichen Aufschwung, hinter dem der Finanzier Bernard Krone und Trainer Siegfried Wolters steckten.

Schon in der Saison 2016/17 hätte die Mannschaft als Oberligadritter aufsteigen können. Allerdings hatte der Verein keine Lizenz für die Regionalliga Nord beantragt. Auch in der Saison 2017/18 verzichtete der Verein trotz Tabellenführung auf einen Lizenzantrag für die Regionalliga. Am Saisonende belegten die Speller erneut Platz drei. 2019 erreichten die Speller zum dritten Mal in Folge Rang drei. In der Saison 2022/23 sicherten sich die Speller durch ein 3:0 bei den Freien Turner Braunschweig am letzten Spieltag die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Die Regionalliga war jedoch eine Nummer zu groß für die Speller, die als abgeschlagener Tabellenletzter bei 30:97 Toren gleich wieder absteigen mussten. In der Oberligasaison 2024/25 belegten die Emsländer dann Platz fünf.

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In die aktuelle Saison starten die Hupe-Elf mit einem 3:1 bei Eintracht Braunschweig II, unterlag danach daheim mit 1:3 gegen Wolfenbüttel, holten ein 2:2 bei Lupo Martini Braunschweig, mussten sich dann im heimischen „Getränke-Hoffmann-Stadion“ mit einem 2:2 gegen BSV Rehden begnügen und kamen zuletzt auf heimischem Rasen nicht über ein 1:1 gegen den Lüneburger SK hinaus. Aktuell liegt der SC auf Rang sieben - fünf Punkte hinter dem SVA.

Der 27-Jährige Henry Hupe ist der jüngste Trainer in der Oberliga Niedersachsen. Er hatte auch Anfragen aus der Regionalliga gehabt. Hupe war vergangene Saison beim SC Co-Trainer unter Tobias Harink, wie einige Jahre zuvor auch schon beim Nachwuchs von Preußen Münster. Von 2022 bis 2024 zeichnete Hupe bei Borussia Münster verantwortlich, die er in die Landesliga führte.

In der vorigen Saison verlor der SVA sein Heimspiel im August 2024 gegen Spelle-Venhaus mit 1:2, revanchierte sich drei Monate später aber mit einem 2:0-Auswärtserfolg.


Die nächsten Spiele: Zunächst nach Lüneburg

Die kommenden Atlas-Gegner im Duell: Hier rettet Spelles Keeper Mattis Niemann gegen Lüneburg. Foto: Picturepower/Scholz
Die kommenden Atlas-Gegner im Duell: Hier rettet Spelles Keeper Mattis Niemann gegen Lüneburg. Foto: Picturepower/Scholz

Sa., 20.9., 16.30 Uhr: Lüneburger SK - Atlas.

Sa. 27.9., 14 Uhr: Atlas - BSV Rehden.

Sa., 4.10., 14 Uhr: Atlas - TuS Bersenbrück.

Sa. 11.10., 14 Uhr: FC Verden 04 - Atlas.

Sa., 18.10., 14 Uhr: Atlas - TSV Wetschen.

Sa., 25.10., 14 Uhr: Meppen II - Atlas.

Sa., 1.11., 14 Uhr: Atlas - Egestorf-Langreder.

So., 9.11., 14 Uhr: SV Holthausen-Biene - Atlas.

Sa., 15.11., 14 Uhr: Atlas - SV Wilhelmshaven.

Sa., 22.11., 14 Uhr: Atlas - VfV Hildesheim.

Fr., 28.11., 19.30 Uhr: Heeslinger SC - SV Atlas.

Sa., 6.12., 14 Uhr: Atlas - Braunschweig U23.


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