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Zum Thema Luftentfeuchter

Ein Luftentfeuchter saugt die feuchte Luft an und gibt die entfeuchtete Luft anschließend wieder an den Raum ab. Foto: Christin Klose/dpa

Wann der Einsatz sinnvoll ist

Wenn feststeht, dass ein Raum über längere Zeit zu feucht ist, drohen Schimmel und damit Gesundheitsgefahren. Luftentfeuchter können hier eine erste Hilfsmaßnahme sein. Die Geräte entziehen der Raumluft schnell Feuchtigkeit. Worin unterscheiden sie sich im Einzelnen? Und taugen sie bei Problemen auch als Dauerlösung?

Zunächst einmal: Es gibt verschiedene Arten. Am häufigsten werden Kondensationsgeräte genutzt. „Ein Kondensator saugt die feuchte Luft an, wälzt sie um und leitet sie über eine kalte Fläche“, erklärt Alexander Lyssoudis von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Die kalte Oberfläche bewirkt, dass die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert. Das Kondenswasser sammelt sich in einem Behälter. Die trockenere Luft wird wieder in den Raum geblasen.

Unternehmen aus der Region

Ein anderer Gerätetyp funktioniert nach dem Prinzip der Adsorption. Dabei wird die feuchte Luft ebenfalls eingesogen. Die Feuchtigkeit wird von einem Adsorptionsmittel aufgenommen, etwa Silikat-Gel. Die entfeuchtete Luft wird anschließend wieder erwärmt und in den Raum abgeführt. Wenn Wasser ins Haus eingedrungen ist, etwa durch Starkregen oder Überschwemmungen, könne ein Luftentfeuchter Lyssoudis zufolge sinnvoll sein. Auch nach einem Rohrbruch, um die betroffenen Wände zu trocknen.

Allerdings: „Bei größeren Wasserschäden bringen Geräte aus dem Baumarkt nicht viel“, so Alexander Lyssoudis. In solchen Fällen rät er dazu, eine professionelle Firma zu beauftragen, die ihre eigene, leistungsfähigere Raumtrocknungs-Technik mitbringt.


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