Mit dem Grande Panda kehrt Fiat nach langen Jahren der Abwesenheit wieder in das so genannte B-Segment zurück, in dem die Marke einst in Europa mit Modellen wie Uno und Punto eine feste Größe war. Das neue die Smart-Car-Plattform des Modell nutzt Stellantis-Konzerns, und so wird der große Panda zum ersten Fahrzeug einer neuen Modellgeneration mit der die Turiner auch wieder erfolgreich in das größere C-Segment zurückkehren wollen, wo sie vor vielen Jahren noch eine bedeutende Rolle gespielt haben. Der letzte Fiat-Vertreter in diesem Segment ist der aus der Türkei stammende Tipo, der kurz vor seinem Produktionsende steht.
Aktuell nimmt die Rückkehr in neue Segmente Fahrt auf. Und das weltweit, denn Fiat ist die globalste Marke im Stellantis-Konzern und setzt auch die meisten Modelle ab. Insgesamt 1,26 Millionen Fahrzeuge brachte das Unternehmen im vergangenen Jahr auf den Markt - 446 000 davon in Europa. Damit ist Fiat die stärkste Marke im Stellantis-Konzern. Aktuell ist Südamerika der größte Markt für die Italiener.
aum
Auch in der Türkei
Hyundai Assan Otomotiv Sanayi umbenannt
Hyundai wird ab kommendem Jahr auch in der Türkei Elektroautos bauen. Damit soll die steigende Nachfrage in Europa bedient werden.
Das Werk in Izmit wird parallel auch weiterhin Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor produzieren. Im Rahmen der Transformation und Globalisierung wurde das Unternehmen Hyundai Assan Otomotiv Sanayi in Hyundai Motor Türkiye umbenannt.
Die Fabrik in der Türkei war die erste des Automobilherstellers außerhalb Koreas. In den vergangenen 28 Jahren wurden dort mehr als drei Millionen Fahrzeuge gefertigt.
Über 55 Prozent der Komponenten werden mittlerweile im Land selbst hergestellt.
aum
Herstellern Luft verschaffen
Es gibt neue und durchaus positive Meldungen aus Brüssel: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will Autobauern etwas Luft verschaffen. Sie werde sich noch in diesem Monat in Brüssel dafür einsetzen, dass die Strafzahlungen für die Überschreitung der CO₂-Flottengrenzwerte zunächst nicht jedes Jahr fällig werden. Die Hersteller sollen drei Jahre Zeit bekommen, die seit Jahresbeginn geltenden strengeren Ziele zu erreichen. Hintergrund der positiven Entscheidung ist der hinter den Erwartungen zurückbleibende Absatz von Elektrofahrzeugen.
Reform für alternative Kraftstoffe
Von der Leyen soll sich außerdem bei einer Reform der CO₂-Normen offen für alternative Kraftstoffe zeigen. Das hat laut Zeit online bereits Volvo-Chef Jim Rowan auf den Plan gerufen, der sich klar für das geplante Verbrenner-Aus ab 2035 ausspricht. Dabei hatte Volvo seine Pläne für eine reine Elektrostrategie zuletzt selbst wieder in Frage gestellt, da sich die Marktlage und das Kundenverhalten anders als erwartet entwickelt hätten.
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