
Cupras spektakuläres Konzeptfahrzeug Dark Rebel, das die spanische Marke 2023 auf der IAA Mobility in München präsentierte, soll nun tatsächlich in Serie gehen. Wie spanische Medien berichten, soll VW das Projekt bereits zentral genehmigt haben. Demnach soll der sportliche Elektro-GT noch in diesem Jahrzehnt auf den Markt kommen - mit Technik von Porsche.
Das Showcar wurde gemeinsam mit 270 000 Cupra-Fans über einen Online-Konfigurator entwickelt. Die radikale Formensprache, die beleuchteten Elemente und die fließende, farbwechselnde Karosserie machten das Konzept zu einem echten Hingucker. Nun soll es umgesetzt werden: Statt puristischer Zweisitzer in der Serienversion als 2+2-Sitzer mit Leistungen zwischen 221 kW (300 PS) und 368 kW (500 PS) sowie einer Reichweite von bis zu 600. Kilometern.
Laut spanischer Auto-Website Motor.es werde der Cupra Dark Rebel auf der Technik des kommenden elektrischen Porsche Boxster und Cayman basieren. Deren Entwicklungsarbeit sei jedoch noch nicht abgeschlossen, und die Spanier müssten abwarten, wie Porsche seine Elektro-Sportwagen positioniert. Erst danach soll Cupra grünes Licht für den eigenen Ableger bekommen. Erlkönige der Porsche-Modelle wurden bereits gesichtet, deren offizielle Präsentation wird für 2027 erwartet.
Sollte der Dark Rebel tatsächlich kommen, wäre das für Cupra ein großer Image-Gewinn - auch wenn das Modell wohl kein Volumenbringer werden dürfte. Cupra-Chef Wayne Griffiths betonte noch im vergangenen Jahr, dass der Dark Rebel keine Priorität habe, das Interesse an einer Serienfertigung aber weiterhin groß sei.
„Es ist ein Auto, das ich gerne machen würde, aber man muss die Mittel priorisieren.“ Nun scheint die Konzernstrategie dem sportlichen Cupra-Aushängeschild eine Chance zu geben.
aum
Autos sparen Treibstoff
In Deutschland waren zu Jahresbeginn nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes über 1,65 Millionen Elektroautos zugelassen. Nach Berechnungen des Energieversorgers Eon werden dadurch fast 1,4 Milliarden Liter Benzin und Diesel im Jahr eingespart.
Im Vergleich zu der gleichen Anzahl Pkw mit Verbrennungsmotor, sparen die BEVS nach Eon-Berechnungen pro Jahr rund vier Millionen Tonnen CO2 ein. Das entspricht der Menge Kohlenstoffdioxid, die 160 Millionen Bäume pro Jahr binden können - vorausgesetzt, dass die Autos mit Ökostrom geladen werden, wie ihn Eon an seinen öffentlichen Ladestationen liefert. Betrieben mit dem durchschnittlichen deutschen Strommix sparen die E-Autos immer noch über 2,8 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr ein.
aum